07.07.2015, Bad Salzungen
Findige Funken und viel Musik
Für viele im Geisaer Amt ein Pflichttermin ist das Funkenfest im Geisaer Schlosspark.
 
Geisa - Seit Mitte der 60er Jahre wird in Geisa das Funkenfest gefeiert. Schon 1952 haben sich die Blauen Funken gegründet. Sie waren nicht nur in der Fastnacht, sondern auch als Feierabendbrigade aktiv, die zum Beispiel den Marktplatz neu pflasterte. Dann entdeckten sie den Schlosspark als Örtlichkeit für das Funkenfest für sich, das seitdem ein Anziehungspunkt für Jung und Alt ist. Konsequent hatten die Funken auch diesmal musikalische Gäste eingeladen, die den Musikgeschmack aller Generationen abdeckten: DJ Chrom aus Eisenach, die Showband Mr. Jam aus Bad Liebenstein und Umgebung, die Blaskapelle Ketten und die Bergmannskapelle Hattorf sowie die Stadtkapelle Geisa und DJ Matze. Trotz dieses Angebotes kamen weniger Gäste zu den Veranstaltungen, als man es sich bei den Funken gewünscht hatte. "Für das, was hier geboten wurde, war die Resonanz ein bisschen schwach", resümierte Vereinsvorsitzender Hartmut Kath etwas enttäuscht. Da sei es umso erfreulicher, dass man sich auf den Besuch der örtlichen Vereine, wie zum Beispiel des Sportvereins, verlassen könne. Womöglich sei der Besucherstrom auch durch die extreme Hitze ausgebremst worden.
Hitze war auch ein Thema beim Familientag. Findige Funken hatten Wasserbecken aufgestellt, in denen besonders der Nachwuchs Kühlung fand. Aber auch ein sangesfreudiger Stammtisch kühlte seine Füße in einem Bassin, das unter dem Tisch aufgestellt war. Da verkrafteten die Feierbiester auch die eine oder andere Runde Schnaps. Vielleicht waren sie auch inspiriert von der Predigt am Morgen. Monsignore Roland Knott ermutigte die Gläubigen im Festzelt, nicht vor Schwierigkeiten zu kapitulieren.
Den wohl wärmsten Arbeitsplatz hatten die Aktiven am Schaschlikgrill, "gefühlte zehn Grad über der Außentemperatur", wie Manuela Bischoff vom Grillteam schätzte. Das Ergebnis ihrer Arbeit konnte sich aber sehen lassen: Ein handgemachter Spieß mit vier Sorten Fleisch - das gibt es in keinem Kühlregal. Abkühlung boten auch Eis und Getränke. Tropischen Träumen konnte man an der Cocktailbar nachhängen. Besonders gut gingen, verriet eine der Mixerinnen, bei dem Wetter Limettencocktails. Für das leibliche Wohl war ohnehin bestens gesorgt. Die Abkühlung am Montag sorgte dann auch dafür, dass Starkbier und Kesselfleisch besonders gut schmeckten.
 
 
 
Quelle: www.insuedthueringen.de

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