Übungswochenende der „Blauen Funken“ vom 07.- 09. Januar 2011

 

„Es war ein rundum gelungenes Wochenende“, resümierten die Mitglieder unseres Fanfarenzuges unisono, als sie am Sonntag, dem 09. Januar, aus Hümpfershausen zurückkamen. Im Schloss Sinnershausen, welches heute Jugendausbildungs- und Begegnungszentrum der Thüringer Jugendfeuerwehr ist, bereiteten wir uns intensiv auf  kommende lokale, regionale und überregionale Großereignisse vor, die wieder maßgeblich vom gesellschaftlichen Engagement unseres Vereins geprägt sein werden. 
Nach der Anreise am Freitagabend und dem Bezug der Zimmer, standen die ersten Proben auf dem straff terminierten Wochenendplan.
Fanfarenbläser und Trommler spielten in getrennten Räumen ihr instrumentenspezifisches Übungsprogramm durch, wobei wir an diesem Wochenende die Feinjustierung des Klangbildes unseres Zuges intensiver optimieren konnten, als es bei den wöchentlichen Proben möglich wäre. Dabei übten wir nicht nur die bereits bekannten Stücke, sondern es warteten auch neue Noten auf uns. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Erlernen des Marsches „ Den Bürgern zur Ehr“, der in Zukunft das vielfältige Repertoire unseres Fanfarenzuges bereichern wird.
Damit dieses musikalisch komplexe, aber auch sehr interessante Stück, perfekt eingespielt werden konnte, standen uns hervorragende Übungsleiter zur Seite. Für jede Instrumentengattung engagierten wir einen erstklassigen Dozenten.
Dr. Valentin Barta, der Musicus Rector der Bergkapelle Hattorf, trainierte die Fanfarenbläser, während Frank Müller von der Musikschule Wartburgkreis intensiv an den musikalischen Fähigkeiten unserer Trommler feilte. Bernhardt Hergert, der Blechblas- Guru der Musikschule im Wartburgkreis, leitete das Einzeltraining der Bläser. Mit großer musikdidaktischer Kompetenz arbeitete Herr Hergert an den individuellen Defiziten einzelner Musikanten.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen drei Musiklehrern, denen es auf beeindruckende Weise gelang, trotz des heterogenen musikalischen Niveaus unserer Mitglieder, die  Fähigkeiten aller zu verbessern.
Mit pädagogischer, psychologischer und didaktischer Raffinesse organisierten die musikalischen Leiter nicht nur ein leistungsdifferenziertes und abwechslungsreiches Curriculum, sondern schafften immer wieder uns Lernende zu motivieren.
Wir Funken probten aber nicht nur mit Vehemenz und Akribie, sondern verbrachten auch zwei gesellige Abende miteinander und stärkten den ohnehin festen Zusammenhalt der Truppe.
Großen Dank gebührt unserem Funkenbruder Werner Weber, der mit der Organisation des Übungswochenendes eine logistische Meisterleistung vollbrachte.